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Übersichtsarbeit zu Anwendungen von wIRA beim Menschen
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WUNDHEILUNGSFÖRDERUNG DURCH WIRA BEI CHRONISCHEN WUNDEN, OFFENEN BEINEN, OPERATIONSWUNDEN UND VERBRENNUNGEN


Abbildung: Wundheilungsförderung durch wIRA bei chronischen Wunden, offenen Beinen, Operationswunden und Verbrennungen
Ein wichtiger Therapiebereich für wIRA ist die Wundheilung, für den neben zahlreichen Fallberichten allein 6 klinische Studien vorliegen. 
Dabei gibt es sehr gute Ergebnisse sowohl bei der Heilungsverbesserung von Operationswunden, also frischen, akuten Wunden, als auch bei länger bestehenden, chronischen Wunden, wie beispielsweise „offenen Beinen“. 

Chronische Wunden neigen zu Infektionen und können sehr schmerzhaft sein. „Offene Beine“ sind meist eine Folge von Venenerkrankungen und haben fast immer längere Entstehungsgeschichten, an deren Ende sich offene, nässende Wunden bilden, die sich schwer wieder schließen und mitunter Jahre bestehen können.

Üblicherweise ist unter der wIRA-Behandlung zunächst ein ausgeprägter schmerzmindernder Effekt zu beobachten. Die Wunde wird wieder besser mit Blut und Sauerstoff versorgt, vorhandene Wundinfektionen werden zurückgedrängt und die Wunde kann vom Körper besser geschlossen werden. Man kann sagen, wIRA hilft dem Körper, sich selber zu helfen! Im Vergleich zu einer konservativen Wundbehandlung konnte eine deutlich raschere Heilung bei Hinzunahme von wIRA gezeigt werden. Mit wIRA konnten mitunter lange bestehende „offene Beine“, bei denen sich die Wunden eher immer weiter vergrößerten, wieder zum Schließen und zur Heilung gebracht werden. 

wIRA-Therapie von „offenen Beinen“
Die wIRA-Therapie von „offenen Beinen“ (Unterschenkelgeschwüren) wird unter ärztlicher Aufsicht und Anweisung durchgeführt. 
Die eigentliche wIRA-Behandlung kann dann allerdings zu Hause geschehen, was sogar wünschenswert ist. Denn gerade die Wundheilung profitiert von häufiger Anwendung sehr. Daher empfiehlt sich die tägliche Anwendung zu Hause unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle (z.B. wöchentlich, alle zwei Wochen).  
Die wIRA-Intensität wird niedriger gewählt als bei anderen wIRA-Behandlungen, wobei die unbedeckte Wunde belichtet wird (Wundverbände etc. müssen vor der Behandlung entfernt werden, damit das wassergefilterte Infrarot unmittelbar auf die Wunde und ins Wundgewebe gelangen kann).

Die Behandlung sollte immer komfortabel und angenehm sein. Sofern es sich zu warm anfühlt, wird der Abstand vom wIRA-Strahler zum Bein vergrößert. 
Da der Aufbau eines therapeutisch nutzbaren Wärmefeldes im Gewebe Zeit benötigt, sollte im Laufe der Therapie eine Bestrahlungszeit von mindestens 20 Minuten täglich angestrebt werden. Ideal wären 30 min und mehr. Grundsätzlich gilt: Lieber mit etwas geringerer Intensität, aber dafür ausreichend lange bestrahlen. Auch Bestrahlungen über eine Stunde oder mehr sind möglich.

Erfolg
Schmerzfreiheit oder deutliche Schmerzminderung üblicherweise nach 2-3 Behandlungen. Deutlich schnelleres Abheilen (schnellere Wundreinigung / Hautneubildung), geringerer Verbrauch an Salben und Schmerzmitteln. Die Behandlung von „offenen Beinen“ mit wIRA ist oft erfolgreich. Selten ist kein Effekt oder eine Verschlechterung zu beobachten. Bei Bestrahlung mit wIRA zeigt sich eine Abtrocknungstendenz nässender Wunden und eine beschleunigte Hautbildung, auch Wundinfektionen werden durch wIRA normalerweise besser überwunden.

wIRA-Therapie bei Operationswunden
Bei frischen Operationswunden wirkt wIRA so ausgeprägt schmerzmindernd, dass in einer Studie 52-69% der Schmerzmittel nach großen Bauchoperationen eingespart werden konnten. Zudem wurde die Wundheilung als deutlich besser eingeschätzt und sie verlief schneller. 

wIRA-Therapie bei Verbrennungen
Verbrennungen heilen unter wIRA-Therapie deutlich schneller ab (bei schwerbrandverletzten Kindern war der Zeitbedarf mit wIRA ca. 30% niedriger).

PHYSIKALISCHE
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„LEBENDE WESEN KÖNNEN WACHSEN, SICH SELBST VERMEHREN. LEBEN ERZEUGT KOMPLEXE, GEORDNETE STRUKTUREN. DABEI VERWENDETE ENERGIE KOMMT AUS DEM SONNENLICHT.“
Nobelpreisträgerin 
Prof. Nüsslein-Volhard


„DER MENSCH IST EIN SONNENWESEN.“
Prof. Dr. Herbert Fischer