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Umfangreiche Übersichtsarbeit über wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) für die Wundheilung
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Photodynamische Therapie (PDT)

Anwendung

UV-Lichtschäden: Bestimmte Hautkrebsarten, Hautkrebsvorstufen

Die PDT

Da die photodynamische Therapie (= PDT) im Zusammenhang mit wassergefiltertem Infrarot A (wIRA) besonders verträglich und hochwirksam ist, soll sie hier kurz vorgestellt werden. 

Bei der PDT werden speziell die entarteten (neoplastischen) Zellen mit einem Photosensibilisator lichtempfindlich gemacht und dann durch intensive Bestrahlung mit geeignetem Licht zerstört. Gesundes Gewebe sollte dabei idealerweise nicht geschädigt werden. 

Photosensibilisatoren sind Farbstoffe, die häufig aus dem roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) oder aus Pflanzenfarbstoffen (Chlorophylle) abgeleitet sind. Sie haben die Eigenschaft, sich zumindest innerhalb eines bestimmten Zeitfensters spezifisch in entartetem Gewebe anzureichern und dieses dadurch der Zerstörung durch Licht zugänglich zu machen. 

Diese Zerstörungsreaktion ist an das Vorhandensein von Sauerstoff gebunden, weil die Lichtenergie letztlich vom Photosensibilisator auf Sauerstoff übertragen wird, welcher dadurch in reaktive, also zerstörerische Stadien (bis hin zu Sauerstoffradikalen) übergeht. Entartete Zellen und entartetes Gewebe werden so beseitigt. 


PDT und wIRA

Gleichzeitige Belichtung und Erwärmung durch wIRA kann folgende Vorteile haben.

Erwärmung (Hyperthermie) verstärkt die Wirkung der PDT. Behandlung mit wIRA führt zur Steigerung der Durchblutung und zur Erhöhung der Sauerstoffmenge im erwärmten Gewebe. Gleichzeitig bewirkt sie eine Immunstimulation und kann unter Umständen Reparaturmechanismen in Zellen unterdrücken, die durch die PDT nur geschädigt, nicht aber zerstört wurden. Auch ist die PDT in Kombination mit wIRA deutlich weniger schmerzhaft. 


Anwendung

Die PDT muss vom Arzt (Hautarzt) durchgeführt werden, der die genaue Vorgehensweise und die Zeitvorgaben bestimmt. Schematisch kann man es folgendermaßen beschreiben: Nach lokalem Auftragen eines Gels oder einer Salbe, die den Photosensibilisator enthält, wird nach der Einwirkungszeit (üblicherweise einige Stunden) mit Licht geeigneter Wellenlänge und gleichzeitig mit wIRA belichtet (12-20 min).


Erfolg

Die PDT ist hochwirksam. Häufig reichen ein bis zwei Behandlungen aus. Außerdem wirkt sie nur auf das erkrankte Gewebe. Eine Wiederholung der Behandlung ist dadurch unbedenklich. Die PDT mündet dann üblicherweise in einem sehr guten kosmetischen Ergebnis ohne große Narbenbildung. 

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„LEBENDE WESEN KÖNNEN WACHSEN, SICH SELBST VERMEHREN. LEBEN ERZEUGT KOMPLEXE, GEORDNETE STRUKTUREN. DABEI VERWENDETE ENERGIE KOMMT AUS DEM SONNENLICHT.“
Nobelpreisträgerin 
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„DER MENSCH IST EIN SONNENWESEN.“
Prof. Dr. Herbert Fischer